verschlollen.

ja, ich bin verschollen.

verschollen irgendwo im nirgendwo.

verschollen in meinen gedanken

über belangloses

über gott und die welt

schreibe in floskeln.

selten bin ich hier

schreibe meine gedanken nur noch

selten in dieses kl. graue kästchen.

verschollen in der zeit.

der schnelllebigen zeit

und ich kann sie nicht anhalten.

wär ja auch zu schön,

wenn ich für einen moment

auf atmen könnte.

doch es geht kontinuirlich weiter.

verschollen.

30.12.10 14:21, kommentieren

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was ich nicht mag.

ich mag nicht gerne die farbe rosa,
aber mein abschlusskleid der 10 war rosa.
ich mag kein fisch,
aber tunfisch.
ich mag keine pilze,
aber pfefferlinge.
ich mag nicht, wenn bei gedichten,
die man selbst schreiben soll,
alles vorgegenen ist (z.b. sonett),
aber wenn nur das thema vorgegeben ist,
ist das okay.
ich mag nicht, wenn jemand in meiner
umgebung raucht,
aber manche marken riechen echt gut.
ich mag keine vollmilchschokolade,
aber die vom aldi mit dem ganzen
nüssen ist eine ausnahme.
ich mag keine unechte/ gekünstelte lächeln,
aber ich ertappe mich manchmal selber dabei.
ich mag keine 0815-Hollywoodfilme,
aber 'Tatsächlich Liebe'.
ich mag meine Faulheit nicht,
aber dabei entstehen solche texte hier. ;D
ich mag es nicht verarscht/angelogen zu werden,
da gibt es auch keine ausnahmen.

1 Kommentar 17.10.10 21:17, kommentieren

ich kann vergessen, aber nicht verzeihen.

ich glaub es nicht.

da bist du wieder da.

fast als wäre nichts passiert.

so langsam bahnt es sich an.

will ich das überhaupt?

würde ich damit klar kommen?

ich kann keine antwort darauf finden.

es ist als würdest du im schatten stehen.

verdrängt. vergessen.

ich in der sonne.

zufrieden. 

und dann verschmilzet der schatten mit der sonne.

alles wird aufgewühlt.

ich weis nicht mehr wie's weiter gehen soll.

einfach auf sich zukommen lassen?

einfach verzeihen?

das ist so leicht gesagt.

puuuh. seufz.

du bist wie eine droge.

bin von dir losgekommen.

doch wenn ich dich wieder permanent um mich hab,

will etwas in mir dich wieder. den durst stillen.

verstand vs. herz.

nein.

ich weis es nicht.

muss los.

lass mich ziehn.

ohne dich.

auf der suche nach einer neuen, besseren droge.

2 Kommentare 21.9.10 18:43, kommentieren

tolerien. akzeptieren. - ausrasten.

ich weiß, wie es ist

wenn jemand total den schwachsinn

über einen rumerzählt

und genau deswegen habe ich nicht so gehandelt.

ich hätte es tuen können,

doch ich tat es nicht.

und warum tust du es?

nur weil dein 'männlicher stolz' verlässt ist?

das ist doch krank.

klar ist es jenach sichtweise unterschiedlich zu interpretierbar,

doch das hätte ich nicht von dir gedacht.

ich suchte immer nach gründen

dich zu hassen.

doch ich fand keine.

jetzt hab ich welche, danke. arsch.

2 Kommentare 7.7.10 14:26, kommentieren

internet.

schnell, anonym, unpersönlich.

man kommuniziert

aber nicht wirklich.

man "spricht"

aber nicht wirklich.

man sieht den anderen

aber nicht wirklich.

man erfährt wirklich viel

man sieht wirklich viel

aber nicht alles

doch man spricht

nicht wirklich.

 

(gedichtet in der schule 

zum thema internet)

1 Kommentar 30.6.10 15:31, kommentieren

waka waka. fußballfieber.

waka waka. - dauerohrwurm.

es scheint, als sei ganz deutschland, nein, die ganze welt im fußball fieber.

über all fahnen.

autos.

fenster.

motorhauben.

seitenspiegel.

schiebedach.

überall.

und warum?

weil wir stolz auf unser land sind.

doch wie lange hält dieser stolz an?

bis wir evtl. aus der wm fliegen?

wenn wir meltmeister werden sollten -

wie lang bleiben sie draußen?

warum ich mir dazu gedanken mache?

wenn ich mir usa ansehe,

hängt da an jedem zweiten haus eine

flagge. - die amerikaner sind stolz auf ihr land.

wir können es auch sein.

jedoch spielt unsere vergangenheit da eine rolle.

'unsere' vergangenheit. - wahrscheinlich sterben

die meisten zeitzeugen langsam.

wir waren nicht dabei.

langsam finden wir unseren gesunden, 'normalen'

nationalstolz wieder. ganz langsa. amen.

schöne fußballzeit.!

3 Kommentare 24.6.10 18:25, kommentieren

ich bin so.

ich bin so unspontan,
dass ich aus heiterem himmel zum aachener weyer eile.
ich bin so extrovertiert,
dass ich mich erst überwinden muss, um im supermarkt nach der schlagsahne zu fragen.
ich bin so erwachsen,
dass ich heimlich kika schaue.
ich bin so zukunftsorientiert,
dass ich gerne durch fotos mich in die vergangenheit zurückversetze.
ich bin so magersüchtig,
dass ich nicht an einer angebrochenen schokoladenpackung vorbei gehen kann, ohne zu naschen.
ich bin so von mir selbst überzeugt,
dass ich tausend selbstportraits mit dem handy vor dem spiegel mache.
ich bin up to date,
 dass mein handy bereits drei einhalb jahre auf dem buckel hat.
ich bin so unbeeindruckt von himmelschauspielen,
dass ich stundenlang aus dem fenster starre um die wolken zu beobachten.
ich habe so eine selbstbeherrschung,
dass ich des öfteren in den unpassendsten situationen, einfach nicht mehr aufhören kann laut zu lachen.
ich bin so unkreativ,
dass mein kopfkino einen oscar verdient hätte.
ich bin so chaotisch,
weil in meinem kopf ein chaos herrscht.
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© das mädchen, dass mir immer aus dem spiegel entgegenlächelt.

4 Kommentare 11.6.10 13:40, kommentieren